voc.cologne 2020 | Workshops

Wie gestalte ich einen Konzertabend kurzweilig?

Egal ob kleines Ensemble oder großer Chor: Bei der Planung und Vorbereitung eines Konzertabends kann man eine Menge richtig, aber leider noch viel mehr falschmachen. Scheinbar banale Dinge wie die effektive Länge eines Konzerts können ein im Grunde gutes Programm spektakulär scheitern lassen. Ein dramaturgisch guter Aufbau bei einer „genau richtigen“ Konzertlänge bietet hingegen fantastische Chancen.

Ich möchte gerne aus meinen langjährigen Erfahrungen mit den Wise Guys und aktuell den Alten Bekannten berichten, wie man die Chancen erhöht, ein vom Publikum begeistert aufgenommenes Konzert abzuliefern. Im zweiten Teil beantworte ich gerne individuelle Fragen der Kursteilnehmenden.

Workshop Vocal Painting – „Vokabeltraining“


„Vocal Painting“ ist eine Zeichensprache, in der mit Hilfe von Handgesten in einem improvisatorischen Kontext zusammen Musik gemacht wird. Beim „Vokabeltraining“ geht es vor allem darum, anhand einfacher, vorgegebener Loops die verschiedenen Handgesten selber auszuprobieren. Dabei werden einige Tricks aus dem VoPa-Werkzeugkoffer vorgestellt, einige Handgesten detailliert besprochen und das Tempo und die Körpersprache beim „Vocal Painting“ beleuchtet.

Die Bedeutung des Texts für einen Song

Es gibt Songs, die wir lieben, Songs, die wir hassen und Songs, die uns kalt lassen. Für alles gibt es eine Vielzahl von Gründen, und die allermeisten haben natürlich mit der Musik zu tun. Dass aber auch der Text eine wichtige Rolle bei der Frage spielt, was ein Lied mit uns „macht“, übersehen wir oft. Und überhaupt: Was ist eigentlich ein „guter“ Songtext? Woran erkennt man ihn, und wie kann man vielleicht sogar selber einen guten Songtext schreiben? Darüber spreche ich anhand ausgewählter Beispiele. Auch hier ist eine Fragerunde gegen Ende durchaus erwünscht.

Ommm your Performance

Wie gehe ich auf die Bühne? Wie möchte ich physisch dastehen und wie bereite ich mich mental und emotional auf den bevorstehenden Auftritt vor?
Atemübungen, Meditation, ein gutes Mindset sowie ein gutes Bewusstsein zum Körper können dir helfen, in deine Präsenz zu kommen, Unsicherheiten abzuschütteln und ein noch stärkeres „Ich“ zu bilden, um ganz bei dir und beim Publikum zu sein. 
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Yoga ein wunderbares Tool ist, um sich mit dem eigenen Körper und die eigene Stimme zu connecten und damit in die volle Kraft für den Auftritt zu kommen. Also bring eine Hose, in der du dich gut bewegen kannst mit und „Ommm your Performance“ mit mir! :-)

Das öffentliche Coaching von zwei Festival-Ensembles mit Alte Bekannten

Bei dem öffentlichen Coaching werden die Alten Bekannten mit zwei der Festival-Ensembles arbeiten und ausgehend von der eigenen Arbeit und Konzerterfahrung vielseitige Ideen, Hinweise und Verbesserungsvorschläge z.B. zu Musik, Text, Gesang, Stilistik, Gestaltung, Beat und Arrangement geben.

Gospelworkshop mit Kirk Smith 


Eintauchen in die Welt der Gospel-Musik! In meinem Workshop werden wir verschiedene Songs aus dem Bereich des Gospels und Soul erarbeiten. Durch gezielte Tipps durch einen erfahrenen Vocalcoach zu dem speziellen Sound und der Wichtigkeit der Bewegung in dieser Musik wird schnell das Wichtigste in der Gospel-Musik klar: Absolute Hingabe und vor allem Freude am Singen.

Groove It! Body- und Vocal-Percussion in Chor und Ensemble


Body- und Vocal Percussion bieten viele flexible Möglichkeiten, den Ensembleklang um rhythmische Elemente, Grooves und Klangfarben zu erweitern - im Vokalensemble genauso, wie in Chorstärke. Mit ganzem Körpereinsatz testen wir Einsatzmöglichkeiten aus: Aufbau und Gestaltung von Rhythmen und Drumgrooves verschiedener Stile, Rhythmusimprovisationen, Warm-Ups, Gestaltungsmöglichkeiten von Übergängen zwischen Stücken, Training von Timing und rhythmischer Präzision und vieles mehr.

CHOReo -  Performance Crashkurs


Wie schafft man es, sein Publikum zu packen oder als Chor auf der Bühne eine Einheit zu sein? Wie kann eine Choreografie einen Song unterstützen?
Jeder Song ist eine emotionale Reise. Das Publikum möchte das auch spüren. Dafür braucht es mehr, als „perfekt“ zu singen oder zu musizieren. 
Ein Chor hat ganz besondere Möglichkeiten, sein Publikum neben der musikalischen Arbeit für sich einzunehmen. In diesem Workshop lernst du, die Musik, den Rhythmus und das Feeling eines Songs mit dem ganzen Körper, als Gruppe aus verschiedenen Menschen, bewusst zu unterstützen.
Teilnehmeranzahl: offen, je nach Raumgröße

Chorimprovisation - kucheza oder "I am music"


Nicht nur, aber auch in der Systematik "The Intelligent Choir" von Prof. Jim Daus Hjernøe hat sich der Begriff "kucheza" etabliert. Dieser kommt aus dem Swahili und drückt unter anderem eine zumindest für Europäer ganz besondere Haltung zum Musikmachen aus. Wir werden im Workshop den kucheza-Faktor in die Höhe schrauben und zusammen vor allem viel Musik machen, auch unter Zuhilfenahme einiger ausgewählter „Vocal Painting“ Handgesten.