Workshopangebote für Alle

Nachdem das Workshopangebot für die aktive Teilnahme von Festivalgästen 2016 und 2017 so gut angenommen wurde, wird dieser Strang weiter ausgebaut. Folgende Workshopangebote sind neben dem Coaching der Festival-Ensembles angedacht:

Leider ist die Online-Anmeldung für die Workshops abgelaufen, möchten Sie dennoch an den Workshops teilnehmen, dann können Sie Vorort Tickets, solange der Vorrat reicht, erwerben (Barzahlung). 

  • Tageskarte für Samstag (20.01.2018)
    Preis: 25 Euro
  • Tageskarte für Sonntag (21.01.2018)
    Preis: 25 Euro
  • Festivalkarte für Samstag und Sonntag (20. - 21.01.2018)
    Preis: 45 Euro

Workshops am Samstag (20.01.2018)

10.00 - 11.00 Uhr

11.15. - 12.15 Uhr 

13.30 - 14.30 Uhr

15.00 - 16.00 Uhr

16.30 - 17.30 Uhr

Workshops am Sonntag (21.01.2018)

10.15 - 11.15 Uhr

11.30 - 13.00 Uhr

  • Coaching von zwei Festivalensembles mit den New York Voices

13.30 - 14.30 Uhr

15.00 - 16.00 Uhr

Eine Stimme - zwei Wege : Pop und Klassik

Was unterscheidet die Pop-Stimme von der klassischen? Und was verbindet sie? Ist es möglich dass ein/e Sänger/In beide Stile authentisch wiedergeben kann? In diesem Kurs geht es um verschiedene gesangstechnische Tipps und Tricks, die Singende unterstützen sollen eine Brücke zwischen Pop und Klassik aufzubauen.

Gesangspädagogik im Pop - Methodik und Didaktik im Populären Gesang

Dieser Kurs gibt einen Einblick in Ideen und Tools für den Unterricht im populären Gesang. Dabei steht die Fragestellung im Mittelpunkt, welche Techniken und Themen grundlegend wichtig für die Pop Stimme sind und wie diese optimal weiter gegeben werden können.

Vocal Percussion & Beatboxing

Vocal Percussion und Beatboxing sind aus Chören und Vocal Groups der modernen A-Cappella-Welt kaum noch wegzudenken. Dieser Workshop soll dem "A-Cappella-Beatboxer" eine strukturierte und praxisnahe Anleitung bieten, sein Ensemble zu begleiten – sei er Neueinsteiger oder bereits erfahrener Beatboxer.

Inhalte

  • Von den ersten Sounds bis zur Komplettbegleitung in verschiedenen Schwierigkeitsstufen.
  • Patterns für verschiedenste Musikstile.
  • Fine-Tuning an Sounds und Groove bei erfahrenen Beatboxern.

17 Loop Songs unterschiedlicher Stilistiken stehen zur Verfügung, um begleitet zu werden.

Auch für Chorleiter und Arrangeure dürfte dieser Workshop von Interesse sein:Der Ensembleleiter kann mit Grundkenntnissen seine klanglichen Wünsche besser kommunizieren, der Arrangeur kann sie notieren. 
Neugier und Experimentierfreude sind gefragt. Grundsätzlich gilt: Was gut klingt, hat Recht!

Der Arrangement-Generator: Die Bottom-Up-Methode 

Was, wenn die verfügbaren  Arrangements nicht zum Chor passen oder ein aktueller Song noch nicht erschienen ist? Selbst arrangieren! Vor diesem Schritt schrecken viele zurück, weil die Erfahrungen oder der erste Ansatzpunkt fehlen. Mit der Bottom-Up–Methode kann in wenigen Schritten ein komplettes a cappella-Arrangement generiert werden, das von einfach aber effektiv (bottom) zu kompliziert und vielschichtig (up – nach oben sind die Grenzen offen) alle Formen annehmen kann. Somit kann sich das Arrangement nach den Bedürfnissen und Fähigkeiten des Chores ausrichten. Anhand der Schritte können auch bestehende Arrangements erweitert werden. Im Workshop wird die Herangehensweise der Bottom-Up-Methode vorgestellt und exemplarisch an einem Stück angewendet.

The Choir-Goove-Box: Groove- und Rhythmusarbeit im Chor

Wie bekomme ich den Chor zum grooven? Warum sind Synkopen problematisch und wie kann ich sie üben? Wie bekomme ich ein Tempo stabil?  Wie kann ich ternäre und binäre Phrasierungen üben? Wie verbessere ich das Timing und die rhythmische Präzision eines Chores? Wie übe ich Verschieber und Polyrhythmik? Diesen und weiteren Fragen soll im Workshop auf den Grund gegangen werden. Wir werfen einen Blick in die Handwerkskiste der Rhythmusarbeit und testen Ansätze und Methoden aus, mit denen man langfristig rhythmischen Problemen und Schwierigkeiten im Chorkontext zu Leibe rücken kann: Bewegungsarbeit, Mouthpercussion, Rhythmussilben, Arbeit mit dem Metronom, Groove-Empfindung, kognitive Verarbeitung von Rhythmus, rhythmische Warm-Ups u.v.m.

„The Intelligent Choir“: Vermittlung musikalischer Parameter und „Shared Leadership“ im Chor

„The Intelligent Choir“ ist der Titel einer maßgeblich von Prof. Jim Daus Hjernøe (Det Jyske Musikkonservatorium, Aalborg, DK) entwickelten Methode, die Chorleitung und das Singen im Chor basierend auf den Methoden traditioneller Chorleitung weiterdenkt und das Verhältnis von Singenden und Dirigierenden neu definiert. Die Methode ist geprägt von der Gleichberechtigung aller am Chor Beteiligten und der Verteilung der Verantwortung für die Musik auf viele Schultern.

Die 1 wird vorgezogen? Und da rastet dann die Quinte ein? Naja, die Chorleitung wird es schon richten…
In diesem Workshop werden Methoden vorgestellt und ausprobiert, mit denen musikalische Parameter wie Rhythmik und Tonalität für Singende theoretisch einleuchtend und praktisch erfahrbar vermittelt werden. Wichtigste Idee ist dabei, dass durch die Übungen das hierarchische Gefälle, welches oft zwischen Chorleitung und Singenden besteht, immer weiter verflacht wird. Denn je mehr die Singenden die verschiedenen Elemente von Musik verstehen, desto mehr sind sie auch in der Lage, Verantwortung für den musikalischen Prozess in der Gruppe zu übernehmen und sich individuell in diesen einzubringen.

„The Intelligent Choir“: Vocal Painting

Wenn von vokaler Improvisation in großen Gruppen die Rede ist, schwebt manchem vielleicht zunächst ein recht chaotisches Klangbild vor. Das muss aber so nicht sein.Vocal Painting ist eine Zeichensprache, die es allen Beteiligten im Chor ermöglicht, während einer Improvisation miteinander zu kommunizieren um den musikalischen Prozess zu steuern und ggf. zu ordnen. Durch einfache Handgesten kann so im Setting eines immer wiederkehrenden Loops z.B. um ein neues Motiv, ein Solo, eine Beatbox gebeten werden, es können Lautstärke oder Tempo verändert werden und es kann sogar die gesamte Leitungsfunktion an ein Mitglied des Chores abgegeben werden. Zusätzliche, per Geste anzuzeigende Möglichkeiten wie der Recorder, Break oder Hit machen das Geschehen zusätzlich spannend. Im Workshop werden diverse Gesten gelernt und ausprobiert und es wird vor allem gemeinsam „Music of the Moment“ kreiert.

Coaching mit

  • Erik Sohn,
  • Stephan Görg
  • Julian Knörzer

Bei den Coachings proben die Dozenten mit den Festival-Ensembles öffentlich. Interessierte können passiv bei den Coachings zuschauen.

 

 

Open Stage

Beim Open-Stage-Konzert präsentieren die Festivalensembles Stücke aus ihrem Repertoire.

Offenes Singen

  • Erik Sohn und/oder Stephan Görg

Mit allen Workshop-Teilnehmenden werden im Rahmen einer exemplarischen Probe Teile eines Pop-Arrangements erarbeitet. Themenschwerpunkte sind Groove, Timing, Stimmsounds und Phrasierung.

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